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Geographische Lage

Geografische Lage

Die Hochebene von Pheneos (700 m hoch) liegt im nordwestlichen Teil der Präfektur Korinthia. Ihre nordöstliche Begrenzung ist das Kyllini-Massiv (Zereia) und Ausläufer des Gerontio. Südöstlich wird Pheneos von den Gebirgen Oligyrtos mit seinem Gipfel Skiathi und dem Maurovouni begrenzt. Die nordwestliche Grenze bildet die Hochebene des Aroania-Massivs mit seiner Abzweigung Penteleia (Dourdouvana), während die Stadt südwestlich durch den Berg Oryxis (Saitas) begrenzt wird.
Der See Pheneos ist durch die Gewässer der umgebenden Gebirge und die Flüsse Olbios und Krathis, nördlich der Ebene, entstanden. Das Entwässerungssystem wurde durch Abzugskanäle angelegt. Dieses reichte vom Fuße des Oryxis, nordwestlich, bis zu den Quellen von Ladonas neben dem Dorf Lykouria und dem nordöstlichen Ausläufer des Oligyrtos, Maurovouni. Pheneos wurde nach einem lokalen Helden und Gründer der Stadt benannt und lag im nordwestlichen Teil der Ebene. Das als Denkmal ausgewiesene und genau bezeichnete archäologische Areal befindet sich am „Dragata“ oder „Pyrgos-Kalyvia“, der in zwei niedrigeren Hügeln endet. Am nördlichen der beiden liegt die Kirche Hagios Konstantinos. Auf dem Gipfel des Hügels liegt mit großer Wahrscheinlichkeit die Akropolis der antiken Stadt, während am Fuße des Südhügels das Heiligtum des Asklepios gefunden wurde.

Geschichte

Pheneos war die in der Antike eine arkadische Stadt und ist bereits im „Schiffskatalog“ der Ilias bei Homer erwähnt als eine der Städte, die am trojanischen Krieg teilgenommen hatte (Il. 2, 603 ff.). Pausanias verbindet die Stadt mit vielen mythischen Heroen und mythologischen Taten. Er erwähnt, dass Herakles die Abzugskanäle der Hochebene schuf, als er sich dort aufhielt, nachdem er aus Tiryns vertreiben wurde. Nach dem Bericht von Pausanias soll Odysseus das Heiligtum für Artemis dort gegründet haben. Pausanias sah auf seiner Reise durch Griechenland in Pheneos Heiligtümer der Demeter, der Athena, des Apollon, des Hermes aber auch ein Stadion, in welchem die Pheneaten Wettkämpfe zur Ehre des Gottes Hermes organisierten (Paus. 8, 14.2–7; 14.9-12; 15.1–6).
Plutarch verbindet Pheneos mit Herakles. Gemäß dieser Quelle soll der griechische Held hier den Dreifuß versteckt haben, den er aus dem Orakel von Delphi gestohlen hatte. Die Pheneaten wurden tausend Jahre danach durch die Überschwemmung ihrer Hochebene bestraft (Plut. de Sera 12.10). Die Stadt Pheneos wird auch bei Polybios als eine der zehn Städte erwähnt, die Kleomenes aus dem Achaischen Bund herausgenommen hatte (Pol. 2,52).

Weitere Informationen:

Forschungsgeschichte

Literatur

Forschungsziel und Methode

Planung - Publikation

Fotos und Erfahrungsbericht

FWF-Projekt

"6.000 years of solitude? Investigating pottery from Pheneos"

Leitung: Elisabeth TRINKL

Nr.: P 34385 Einzelprojekte

 

"Pheneos in Northeastern Arcadia – An Undiscovered Town"

Leitung: Elisabeth TRINKL

Nr.: P 30446 Einzelprojekte

Priv.-Doz. Mag. Dr.

Elisabeth Trinkl

Institut für Antike

Telefon:+43 (0)316 380 - 2387

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