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Crossmodale Suche

FWF Projektnummer P31317, 1. Dezember 2018 - 30. November 2021

Leitung: Elisabeth TRINKL

Mitarbeiter: Stephan KARL

3D Objekte werden in vielen Anwendungsgebieten verwendet, um Form, Aussehen und Funktion von natürlichen und hergestellten Objekten zu repräsentieren. In zunehmendem Maße spielen 3D Objekte eine wichtige Rolle im Bereich Bibliotheken und Museen, wo 3D Digitalisate von Objektsammlungen, archäologischen Fundstücken, Architekturen etc. für Zwecke u. a. der Präsentation, Erforschung und Langzeitarchivierung eingesetzt werden. Durch neue Methoden der 3D Digitalisierung, Formmodellierung und -synthese entstehen heutzutage große Sammlungen von 3D Objekten. Bei kleinen Mengen von 3D Objekten ist eine Erschließung durch Einzelsichtung möglich, was bei großen Datenmengen jedoch nicht mehr effizient ist. Daher sind Suchtechniken, mit denen vorhandene 3D Objekte nach Ähnlichkeit zu einem Anfrageobjekt oder einer Suchskizze aufgefunden werden können eine essentielle Funktionalität zur Nutzung und Erschließung großer 3D Objektsammlungen.

Bestehende 3D Suchmethoden erlauben die Suche nach global und partiell ähnlichen Formen basierend auf Beispielobjekten und Skizzen, und unterstützen allgemeine, generische 3D Objekte. In diesem Projekt wird ein neues Verfahren für die von unvollständigen 3D Anfrageobjekten ausgehende Suche entwickelt. Gerade in der archäologischen Forschung sind die Artefakte z. B. zerbrochen oder erodiert und liegen daher nur unvollständig vor.

Die crossmodale Suche und Exploration erfolgt auf drei Ebenen:

.) Eine unvollständige 3D Ausgangsform wird mittels einfachen Skizzenelementen erweitert und basierend auf Form und Skizzenerweiterung wird eine hybride Suche nach 3D Objekten durchgeführt.

.) Ein zweites Verfahren dient zum crossmodalen Auffinden von ähnlichen 2D Bildern eines gesuchten 3D Objektes in PDF-Dokumenten, Web-Seiten oder Web-Repositorien.

.) Schließlich werden neue Methoden für die Visualisierung von Suchergebnissen mittels Form/Bild Cluster-Verfahren (inklusive Angaben zu den Ähnlichkeitsmerkmalen) sowie für die Darstellung des Dokumentkontextes, aus dem das gefundene Bild stammt, erforscht, die den interaktiven Vergleich und die Exploration von Suchergebnissen unterstützen.

Dieses Projekt wird vom FWF und dem Land Steiermark kofinanziert.

Projektleitung:

Univ.Prof. Dr. rer. nat. Tobias SCHRECK

Graz University of Technology

Institute of Computer Graphics and Knowledge Visualization

tobias.schreck@cgv.tugraz.at

 

Nationaler Forschungspartner:

Priv. Doz. Dr. Elisabeth TRINKL

University of Graz

Institute of Archaeology

elisabeth.trinkl@uni-graz.at

 

Internationaler Forschungspartner:

Prof. Dr. rer. nat. Benjamin BUSTOS

University of Chile

Santiago Department of Computer Science

bebustos@dcc.uchile.cl

 

Kontakt

Mag. Dr.phil.

Stephan Karl

Telefon:+43 (0)316 380 - 8121

Priv.-Doz. Mag. Dr.phil.

Elisabeth Trinkl

Institut für Antike

Institut für Antike

Telefon:+43 316 380 - 2387

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